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Mimikfalten | Was sind Mimik-Falten und woher kommen sie?

Die Beschaffenheit der Haut ist bei jedem Menschen verschieden. Etwa ab dem 30. Lebensjahr baut die Struktur und Festigkeit der Haut zusehends ab. Die oberen Hautschichten trocken aus, wodurch Fettstoffe und Feuchtigkeit abnehmen. Die Ober- und Lederhaut sowie das Bindegewebe werden dünner, es entstehen Falten. Fettige Haut und Mischhaut bietet in Sachen Fältchen einen großen Vorteil, da diese nicht zur Faltenbildung neigt. Der Prozess der Bildung dauert also etwas länger. Wer jedoch eine trockene und sensible Haut hat, wird sich mit zunehmendem Alter mit Mimikfalten anfreunden müssen. Wer oft mit der Mimik des Gesichtes spielt, fördert die Faltenbildung. Mimikfalten entstehen vor allem um die Augen und im Stirnbereich. Dritte empfinden Lachfalten als sympathisch. Sorgenfalten auf der Stirn werden vermehrt negativ gedeutet.

Mimikfalten vorbeugen

Das beste Mittel gegen die ungeliebten Fältchen ist vorzubeugen. Der Körper muss mit genügend Feuchtigkeit versorgt werden. So gehören zwei bis drei Liter Wasser über den Tag verteilt zu den Vorbeugetipps. Wer zu Faltenbildung neigt, sollte häufiges Sonnenbaden oder Solariumbesuche sowie Nikotin und Alkohol meiden. Eine ausgewogene Ernährung und genügend Schlaf sollten hingegen die Falten auf natürliche Weise bekämpfen.

Nachdenklich: Die Mimik unseres Lebens hinterlässt ihre Spuren in Form von sehr prägnanten Falten im Gesicht (© Carlos 101 / Fotolia)

Nachdenklich: Die Mimik unseres Lebens hinterlässt ihre Spuren in Form von sehr prägnanten Falten im Gesicht (© Carlos 101 / Fotolia)

Mimikfalten bekämpfen

Denkbar im Kampf gegen die Fältchen wäre zum Beispiel der Einsatz von Anti-Aging Produkten. Verschiedene Wirkstoffe, wie Kalzium, Phosphor oder Folsäure, sollen die Haut glätten und straffen. Die Wirkstoffe versprechen eine Unterpolsterung der Haut. Durch diesen Effekt soll sich das Hautbild insgesamt verfeinern und Mimikfalten reduziert werden. Diese Hautpflegeprodukte erzielen jedoch nur bei regelmäßiger und längerfristiger Anwendung einen kleinen Erfolg. Wem das nicht schnell genug geht, kann auf die Behandlung mit Botox zurückgreifen. Seit Jahren wird dieses Nervengift erfolgreich für die Behandlung von Mimikfalten eingesetzt. Botox, auch Botulinumtoxin genannt, ist ein natürliches Protein. Dieses wird einfach unter die betroffenen Stellen gespritzt. Das Botulinumtoxin blockiert Nerven, welche zu den Muskeln führen. Durch diese Blockade erschlaffen die behandelten Muskelpartien im Gesicht des Patienten. Botox soll die Muskelaktivität verringern und dadurch Falten verschwinden lassen.

Publiziert am: 10. Mai 2010

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