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Figurstraffung: Wenn Sport allein nicht mehr reicht…

Besonders nach Schwangerschaften oder nach einer erfolgreichen Gewichtsreduktion sind Teile des Körpers oder nur bestimmte Regionen nicht mehr so straff. Auch im Klimakterium lässt die Hautspannung erheblich nach. Zusätzlich verringert sich durch den gesenkten Östrogenspiegel die Muskelmasse.

Verschiedene Möglichkeiten bieten sich zur Figurstraffung an. In leichteren Fällen hilft gezielte Gymnastik der betroffenen Körperregionen und Ausdauertraining. Verschiedene Übungen für die Problemzonen, wie Brust, Bauch, Gesäß und Beine müssen konsequent mindestens dreimal in der Woche durchgeführt werden. Dadurch lassen sich durchaus sehr gute Erfolge erzielen.

Besonders bei sehr starken Gewichtsreduktionen und nach mehreren Schwangerschaften helfen Gymnastik und Sport nicht in dem gewünschtem Maße. Hier kann nur noch ein chirurgischer Eingriff, bei dem die schlaffen Hautteile durch spezielle Operationstechniken gestrafft werden, helfen.

Figurstraffung (© George Mayer - Fotolia.com)

Figurstraffung (© George Mayer – Fotolia.com)

Figurstraffung, aber wie?

Welche Form der Figurstraffung für die Betroffenen der richtige Weg ist, kann pauschal nicht gesagt werden. Dies ist vom Alter und vom Hauttyp abhängig. So wird nach einer Gewichtsreduktion von mehr als 30 Kilogramm Sport alleine nicht ausreichen, um die Figur zu straffen. Für das körperliche Wohlbefinden sollte trotzdem nicht auf körperliche Betätigung verzichtet werden. Auch der behandelnde Hausarzt kann hier mit seinem Rat weiterhelfen.

Bauchschürzen, die als Hautlappen über der Schamgegend hängen, sollten chirurgisch entfernt werden, da sich darunter oftmals auch Feuchtigkeit sammelt, und so zu Hautreizungen und Entzündungen führen kann. Dies trifft auch auf übermäßig hängende Brüste zu (vgl. tubuläre Brust). Zusätzlich führen diese Hautlappen dazu, dass die Betroffenen seelisch sehr darunter leiden, und sich teilweise vor dem Partner oder auch aus dem gesellschaftlichen Leben zurückziehen. In diesen Fällen sollten sich die Betroffenen unbedingt professionelle Hilfe suchen.

Sehr wichtig ist auch die gesunde Einstellung zu seinem Körper. So ist es für den seelischen Zustand einer 50-jährigen Frau nicht gut, ihren Körper mit dem einer 20-30 Jahre jüngeren Frau zu vergleichen. Hier ist eine Annahme und Gernhaben des eigenen Körpers mit seinen Spuren der Zeit sehr wichtig.

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Publiziert am: 26. Mai 2010

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