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Hautverjüngungsverfahren – viele Wege führen zu einer glatten Haut

Eine strahlende, jugendliche Haut bis in das hohe Alter ist der Traum vieler Frauen und Männer. Jedoch lassen der Alterungsprozess, Stress, Lebenswandel und Umwelteinflüsse die Haut oftmals vorzeitig altern. Um die Haut jung aussehen zu lassen, gibt es verschiedene Verjüngungsverfahren. Man kann zwischen mechanischen, chemischen und operativen Methoden der Hautverjüngung unterscheiden.

Hautverjüngungsverfahren: Welche Methode ist für wen geeignet? (© hammett79 - Fotolia.com)

Hautverjüngungsverfahren: Welche Methode ist für wen geeignet? (© hammett79 – Fotolia.com)

Hautverjüngung: Welche Verfahren und Methoden gibt es?

Zu den mechanischen Methoden gehören Peelings wie z.B. die Mikrodermabrasion, Peeling-Cremes oder Waschlotionen. Mithilfe dieser Methoden lassen sich die abgestorbenen Hautschüppchen bzw. die oberen Hautschichten entfernen. Durch die Peelings werden die Hauterneuerung angeregt, Hautunreinheiten beseitigt und die Haut auf die Aufnahme von Pflegeprodukten vorbereitet.

Bei der mechanischen Hautverjüngung kommen auch Laser zum Einsatz. Eine Methode ist das IPL (Intense Light Pulse). Hierbei kann man zwischen verschiedenen Verfahren unterscheiden. Bei der Photorejuvenation wird das Kollagen thermisch mittels eines Diodenlasers oder Farbstofflasers zerstört, wodurch die Regeneration der Hautzellen sowie die Bildung neuer Kollagenfasern angeregt werden. Weitere Verfahren der IPL sind die fraktionierte Thermolyse, Skin-Tightening und Skin-Rejuvenation. Eine weitere Laserbehandlung ist das sog. Skin Resurfacing. Hierbei werden mithilfe eines Erbium- oder Kohlendioxid-Lasers die oberen Hautschichten abgetragen.

Chemische Hautverjüngungsverfahren

Zu den chemischen Hautverjüngungsmethoden zählen die chemischen Peelings. Hierbei werden Säuren auf die Haut aufgebracht, welche die oberen Hautschichten abätzen. Eine weitere Methode zur Entfernung kleiner Fältchen ist das Unterspritzen der Haut mit Hyaluronsäure. Diese wird mittels Injektionen unter die Haut gespritzt. Auch Gifte wie das Botulinumtoxin kommen bei der Hautverjüngung zum Einsatz. Das Nervengift wird in die Muskeln injiziert, wobei diese gelähmt werden. Dadurch entspannt sich die Haut und die Fältchen verringern sich bzw. verschwinden.

Bei besonders tiefen Falten oder hängenden Hautpartien kommen in der Regel nur operative Maßnahmen zum Einsatz. Eine Möglichkeit bieten sog. Hautimplantate. Hierbei werden Implantate aus Silikon unter die Haut eingebracht, so dass ein ebenmäßiges Gesichts- und Hautbild erzielt wird. Weitere operative Hautverjüngungsmethoden sind u.a. Facelifting sowie andere Schönheitsoperationen, bei denen die Haut chirurgisch gestrafft wird.

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Publiziert am: 20. Januar 2011

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