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Stützstrümpfe gegen Thrombosen

Das Tragen von Stützstrümpfen ist eine wirksame Therapiemaßnahme für Menschen, die Probleme mit dem Rücktransport des Blutes zum Herzen haben. Vornehmlich sind es Patienten, die erst durch eine Thrombose eine entsprechende Diagnose erhalten haben. Ursache dafür ist eine Venenschwäche in den tiefliegenden Venen. Diese enthalten kleine Taschen aus Muskelfasern, die das Blut in Richtung Herz pumpen. Erschlaffen die Muskelfasern, ist der Transport des Blutes gestört.

Stützstrümpfe übernehmen einen Teil der Aufgabe, die die Venen nicht mehr schaffen. Wichtig ist, dass sie genau angepasst werden, um einerseits wirksam zu sein, andererseits nicht genau das Gegenteil bewirken, nämlich den Blutfluss zu bremsen. Schnell bemerken Träger von Stützstrümpfen, dass ihre Beine sich nicht mehr schwer wie Blei anfühlen und dass das Gehen wieder leichter fällt.

Stützstrümpfe nach Maß gegen Thrombose (© klick61 - Fotolia.com)

Stützstrümpfe nach Maß gegen Thrombose (© klick61 – Fotolia.com)

Stützstrumpf entlastet die Venen

Der Druck, den die Stützstrümpfe von außen auf die Beinmuskulatur ausüben, entlastet die Venen, die dadurch trotz ihrer eingeschränkter Leistung, das Blut wieder hinauf zum Herzen pumpen können.

Thrombosen können sich übrigens auch mehr oder weniger plötzlich entwickeln, zum Beispiel bei längeren Flügen, während derer kaum die Möglichkeit zur Bewegung besteht. Thrombosegefährdete oder ältere Menschen können deshalb vor Antritt einer Flugreise vorbeugend Stützstrümpfe tragen.

Im Gegensatz zu früher sehen Stützstrümpfe heute nicht mehr abschreckend aus und fallen nicht sofort ins Auge. Auch nicht bei Frauen, die gern Röcke und Kleider tragen. Unter Hosen bemerkt sie ohnehin kein Aussenstehender. Man die trägt die Stützstrümpfe während der Genesungsphase auch bei sportlichen Aktivitäten. Einzige Ausnahme ist das Schwimmen, bei dem der Wasserdruck die Funktion der Stützstrümpfe übernimmt.

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Publiziert am: 21. Dezember 2008

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