www.medizinius.de » Männergesundheit

Erektionsschwierigkeiten: Das große Tabu > Wenn der Penis nicht mehr richtig hart / steif wird

Erst war er matt, dann war er schlapp – Jeder Mensch strebt nach einem zufriedenen und erfülltem Sexualleben. Was ja auch unter normalen Umständen kein Problem darstellen sollte. Dennoch gibt es seelisch als auch medizinisch sehr viele Ursachen, dass der Penis nicht steif wird, dazu muss man nicht unbedingt krank sein. Radfahren z.B. kann Potenzprobleme auslösen, wenn mit dem Rad täglich weite Wege zur Arbeitsstätte zurückgelegt werden. Sportler die Muskelpräparate wie Anabolika zu sich nehmen, können nach längerer Einnahme davon impotent werden. Stress durch Arbeit oder in der Familie können einen Hänger im unteren Bereich des Mannes auslösen.

Warum wird er nicht mehr richtig hart? – Typische Ursachen von Erektionsstörungen

In 70 % aller Fälle liegen die Ursachen im organischen Bereich. Herzkrankheiten, Kreislaufprobleme um nur einige zu nennen können die Bereitschaft beeinträchtigen. Eine der mittlerweile weitverbreiteten Krankheiten: „Zucker“ (Diabetes) ist für Nebenwirkungen wie Erektionsstörungen weithin bekannt. Nach einer schlechten Einstellung ist nach rund 10 Jahren nahezu jeder zweite Mann von Impotenz durch Diabetes betroffen. Auch können nach Operationen im Becken- oder Penisbereich Störungen auftreten, welche sich in der Regel therapeutisch behandeln lassen.

Erektionsschwierigkeiten: Den meisten Männern ist ein 'Hänger' äußerst peinlich. Kaum jemand mag darüber reden, wenn der Penis nicht mehr richtig hart / steif wird. Schwierigkeiten mit dem Erigieren des Gliedes sind jedoch alles andere als selten. (© just_do_it / Fotolia)

Erektionsschwierigkeiten: Den meisten Männern ist ein ‚Hänger‘ äußerst peinlich. Kaum jemand mag darüber reden, wenn der Penis nicht mehr richtig hart / steif wird. Schwierigkeiten mit dem Erigieren des Gliedes sind jedoch alles andere als selten. (© just_do_it / Fotolia)

Psychische Problemverstärker, und dann noch Alkohol und Übergewicht

Ein großes Problem ist das immer noch im Schlafzimmer herrschende Tabu, darüber mit seiner Partnerin zu sprechen. Ein Gespräch zu zweit oder in Verbindung ärztlicher Hilfe, würde oftmals einer Erektionsstörung entgegenwirken, denn wenn man seine erotischen Wünsche und Neigungen nicht mit dem Partner teilen kann, weil bislang die Gesprächsbereitschaft dazu fehlte, kann dadurch auch eine Erektionsschwierigkeit entstehen.

Was in jedem Fall zu Erektionsschwierigkeiten führt sind Übergewicht und Alkohol. Übergewicht nimmt mit dem Alter automatisch zu, was auch Diabetes 2 begünstigt, zu Nervenschäden und Gefäßverkalkungen führt und den Verlust der Potenz steigert. Davon ist jeder vierte Mann ab 50 Jahre betroffen. Abhilfe schafft dann nur noch ein Potenzmittel.

Statistik: Unzufriedenheit mit Erektionen > Anteil der Männer in Europa, die das gemeinsame Sexualleben gerne mit härteren Erektionen verbessern würden > Unzufriedenheit mit Erektionen - 76 Prozent der Männer aus Italien würden gerne das gemeinsame Sexualleben gerne mit härteren Erektionen verbessern. (Quelle: Statista / Pfizer)

Statistik: Unzufriedenheit mit Erektionen > Anteil der Männer in Europa, die das gemeinsame Sexualleben gerne mit härteren Erektionen verbessern würden > Unzufriedenheit mit Erektionen – 76 Prozent der Männer aus Italien würden gerne das gemeinsame Sexualleben gerne mit härteren Erektionen verbessern. (Quelle: Statista / Pfizer)



YOUTUBE: Erektionsstörungen – Es ist ein oft tabuisiertes Thema, dabei betrifft es viele Männer: Erektionsstörungen. Dr. Tobias Pottek, Chefarzt der Urologie des Asklepios Westklinikums Hamburg-Rissen, erklärt die häufigsten Ursachen der Funktionsstörung, zu denen neben Diabetes und Medikamentennebenwirkungen vorrangig Gefäßerkrankungen und Bluthochdruck zählen. Eine Erektionsstörung kann daher durchaus ein Frühwarnzeichen für einen Herzinfarkt sein. Die Therapiemöglichkeiten Erektionsstörungen sind vielfältig und reichen von rein pflanzlichen Medikamenten über rezeptpflichtige Medikamente (z.B. Viagra, Levita oder Cialis) bis zur Penispumpe und Schwellkörperimplantaten. (www.youtube.com/watch?v=SC46HOIPLGA)

Publiziert am: 20. August 2008

Verschlagwortet mit: , , , , ,