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Reizmagen: Wenn Stress auf den Magen schlägt

Nicht wenige Erkrankungen sind auf keinerlei organische Ursachen zurückzuführen. Vielmehr kann auch Stress die Ursache für das Auftreten von unangenehmen Beschwerden sein, die die Lebensqualität der Betroffenen merklich einschränken. Auch Reizmagen und Reizdarm gehören zu jenen Erkrankungen. Patienten sollten in erster Linie die Ursachen behandeln.

Reizmagen und Reizdarm – eine Volkskrankheit

Etwa ein Viertel der Bewohner der westlichen Industrienationen leidet mindestens einmal im Leben unter Reizmagen oder Reizdarm. Wie man von dieser beeindruckenden Zahl ableiten kann, handelt es sich bei Reizmagen und Reizdarm also um eine Volkskrankheit, und Pharmafirmen wie Iberogast, die Hilfe versprechen, titeln dann auch: Reizdarm – eine Volkskrankheit.

Besonders häufig betroffen sind dabei Frauen, was nicht verwunderlich ist, wenn man den häufigsten Grund für die unangenehme Störung des Verdauungsapparates kennt. Reizdarm und Reizmagen haben nämlich oftmals psychische Gründe: Ihre Entwicklung und Ausprägung werden durch Konflikte im Privatleben, hohen Druck bei der Arbeit oder auch durch ganz andere psychische Belastungen unmittelbar beeinflusst. Neben Stress gibt es noch eine ganze Reihe anderer Ursachen für das Beschwerdebild, wobei diese Ursachen fast nie organischer Natur sind. Genau dies macht es Medizinern nicht leicht, Reizdarm und Reizmagen überhaupt zu diagnostizieren.

Dabei können sich die Krankheitsbilder recht unterschiedlich äußern, wobei sie natürlich ausschließlich den Verdauungstrakt betreffen. Zu den typischen assoziierten Beschwerden gehören unter anderem Blähungen, Völlegefühl, Magenkrämpfe sowie auch Übelkeit. Jene Symptome können einzeln auftreten, in der Regel klagen Betroffene aber über gleich mehrere der genannten Beschwerden.

Reizmagen oder Bauchschmerzen (© BananaStock/Thinkstock)

Reizmagen oder Bauchschmerzen (© BananaStock/Thinkstock)

Reizmagen Behandlung: Was Betroffene tun können

Sollte Stress wirklich der Auslöser für die Beschwerden sein, so gilt es, jene so weit wie möglich zu reduzieren. Gerade im Berufsleben ist dies sicherlich nicht leicht, zumal Sie sicherlich auch weiterhin die in Sie gestellten Erwartungen erfüllen möchten. Helfen können hier Entspannungstechniken, die Sie zum Teil auch im Büro anwenden können.

Greifen Sie dagegen keinesfalls eigenmächtig zu Arzneimitteln, sondern sprechen Sie die Medikation unbedingt mit Ihrem Hausarzt ab. Lediglich pflanzliche Mittel wie z.B. Iberogast kann man in der Regel unbesorgt einnehmen, wobei auch dies keine Dauerlösung darstellt. Bei Beschwerden wie Übelkeit und Sodbrennen helfen zudem die homöopathischen Arzneimittel, die wir in diesem Artikel bereits einmal vorgestellt haben.

VIDEO: Reizmagen und Reizdarm, www.youtube.com/watch?v=ajwcEtI1L1E

Publiziert am: 6. Februar 2013

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