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Penisverkrümmung durch Verhärtungen im Schwellkörper

Meist sind kleine Penisverkrümmungen schon angeboren und somit auch unbedenklich. Dabei können angeborene Verkrümmungen in verschiedensten Formen auftreten, etwa als kleinerer Knick oder der Penis ist im Ganzen seitlich oder nach oben hin gebogen. Da diese angeborene Form in der Regel keine Schmerzen verursacht und auch beim Geschlechtsverkehr kein Hindernis ist, bedarf es meist auch keiner Behandlung. Verkrümmungen die aber erst im späteren Leben auftreten, können schon zum Hindernis werden und gerade bei der Erektion Schmerzen verursachen.

Die Ursache für eine Penisverkrümmung ist meist eine Erkrankung der Schwellkörper. Dabei bilden sich im Schwellkörper Verhärtungen (Plaques), die gerade im erigierten Zustand eine Penisverkrümmung hervorrufen, da an der verhärteten Stelle die Ausdehnungsfähigkeit stark vermindert ist. Dies verursacht dann beim Geschlechtsverkehr sehr häufig große Schmerzen und kann bis zur völligen Unfähigkeit führen.

Mit etwas Glück, kann diese Erkrankung von allein zum Stillstand kommen. Hat man dieses Glück aber nicht, verläuft sie allmählich zur chronischen und äußerst schmerzhaften Erkrankung. Ist die Erkrankung einmal chronisch geworden, nehmen zwar die Schmerzen ab, aber die Veränderungen am Gewebe nehmen zu. Dadurch wird der Geschlechtsverkehr immer erschwerlicher und führt bis zur völligen Unmöglichkeit. Durch die Bildung des Plagues, wird außerdem die Durchblutung gestoppt, die zur Erektion notwendig ist. Erste Anzeichen für eine krankhafte Penisverkrümmung sind unter anderem schmerzhafte Erektionen, auftretende Verkrümmungen bei der Erektion oder Probleme beim Geschlechtsverkehr.

Für eine rechtzeitige Therapie werden verschiedene Medikamente in Form von Tabletten verabreicht, womit die Plaguebildung reduziert werden soll. In einigen Fällen wird auch die Stoßwellentherapie eingesetzt, die ebenfalls zur Zerstörung von Nierensteinen angewandt wird.

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Publiziert am: 3. Januar 2009

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