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Kreislaufbeschwerden: Was Sie über normale Kreislaufschwäche versus Kreislaufkollaps und Kreislaufzusammenbruch (Ohnmacht) wissen sollten

Kreislaufbeschwerden können auf eine Vielzahl an Ursachen zurückzuführen sein. Mit einer der häufigsten Auslöser für Kreislaufbeschwerden ist ein zu niedriger Blutdruck. Mediziner sprechen von einer arteriellen Hypotonie, wenn die gemessenen Blutdruckwerte beim Mann unter 110/60, bei der Frau unter 100/60 mm Hg liegen. Nicht jeder nach diesen Kriterien erniedrigte Blutdruck hat jedoch einen Krankheitswert, denn es gibt zahlreiche Menschen mit dauerhaft erniedrigtem Blutdruck, die völlig beschwerdefrei sind und keinerlei Krankheitssymptome aufweisen. Macht der niedrige Blutdruck allerdings Kreislaufbeschwerden können diese meist durch einfache Maßnahmen behoben werden.

Niedriger Blutdruck kann Veranlagung sein

Wird beim Blutdruckmessen ein niedriger Blutdruck festgestellt, muss dem nicht zwangsläufig eine Erkrankung zugrunde liegen. Liegen keinerlei Beschwerden vor, wird den gemessenen Blutdruckwerten keine Bedeutung geschenkt. Denn niedrige Blutdruckwerte können ohne Weiteres als eine Normvariante auftreten, mit denen der Betroffene ein völlig normales Leben führen kann, ohne dass seine Leistungsfähigkeit beeinträchtigt ist. Niedrige Blutdruckwerte werden auch bei gut durchtrainierten Sportlern gefunden, meist in der Kombination mit einer Verlangsamung des Herzschlags. Große Statistiken haben sogar erkennen lassen, dass die Lebenserwartung umso höher ist, je niedriger die Blutdruckwerte sind.

Einen Krankheitswert erlangt der dauerhaft niedrige Blutdruck nur dann, wenn subjektive Beschwerden auftreten, die umgangssprachlich als Kreislaufbeschwerden bezeichnet werden. Betroffen sind meist Jugendliche in der Pubertät sowie untergewichtige, blasse Menschen, die über eine allgemeine Leistungsschwäche, besonders am Morgen, Schwindel, Ohnmachtsneigung und Müdigkeit klagen. Auch kommen eine vermehrte Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Frösteln, Kopfschmerzen, kalte Hände und Füße sowie Herzbeschwerden vor. Werden die Betroffenen ärztlich untersucht, wird außer den niedrigen Blutdruckwerten meist nichts Weiteres festgestellt, gelegentlich noch ein beschleunigter Herzschlag, die Hautblässe fällt auf und eventuell noch kühle, feuchte Hände.

Blutdruck messen bei Kreislaufschwäche / Kreislaufbeschwerden (© RB-Pictures / Fotolia)

Blutdruck messen bei Kreislaufschwäche / Kreislaufbeschwerden (© RB-Pictures / Fotolia)

Schwindlig und Ohnmachtsanfälle beim Aufstehen? – Orthostatische Hypotonie: Kreislaufbeschwerden durch abruptes Aufstehen

Eine arterielle Hypotonie kann auch beim Wechsel von der liegenden in die aufrechte Körperposition auftreten und Beschwerden verursachen. Mediziner bezeichnen dieses Phänomen als orthostatische Hypotonie. Beim Wechsel von der liegenden in die aufrechte Körperposition kommt es bei allen Menschen bedingt durch die Schwerkraft zu einer Verlagerung von 500-1000 ml Blut in die Beine, was einen leichten Blutdruckabfall bei gleichzeitigem Anstieg der Herzfrequenz zur Folge hat. Normalerweise ist das kein Problem, denn der Körper ist in der Lage, den Blutdruckabfall schnell zu kompensieren und die meisten Menschen bekommen beim Aufstehen aus der liegenden Position von diesem Mechanismus überhaupt nichts mit. Bei manchen Menschen kann es jedoch zu Regulationsstörungen kommen, der Blutdruckabfall ist ausgeprägter und hält länger an. Durch die pathologische Reaktion des Kreislaufs kann es durch verschiedene Mechanismen zu Beschwerden wie Müdigkeit, Leistungsminderung, Übelkeit, Sehstörungen, Zittern und durch eine Minderdurchblutung des Gehirns sogar zum Kollaps kommen.

Die Ursachen für die orthostatische Hypotonie können sehr unterschiedlich sein. Es kann eine Störung im Flüssigkeitshaushalt des Körpers vorliegen, die zu einem Volumenmangel geführt hat (Erbrechen, Durchfall), eine ausgeprägte Gefäßverkalkung, Diabetes mellitus, Schilddrüsenunterfunktion oder aber auch verschiedene neurologische Erkrankungen. Die orthostatische Hypotonie kann auch als Nebenwirkung zahlreicher kreislaufwirksamer Medikamente auftreten wie zum Beispiel Entwässerungsmittel, Beta-Blocker oder Antidepressiva (hier mehr zu Antidepressionsmitteln wie bspw. Mirtazapin). Die orthostatische Hypotonie ist eine der Hauptursachen für eine kreislaufbedingte Ohnmacht und kann als chronische Erkrankung die Lebensqualität erheblich einschränken. Diagnostiziert wird sie durch verschiedene Kreislauftests, bei denen sich der Patient aus der liegenden Position heraus hinstellen muss, während gleichzeitig der Blutdruck gemessen und ein EKG abgeleitet wird.


Youtube-Video: Niedriger Blutdruck und Kreislaufprobleme (www.youtube.com/watch?v=GNY76X7fR24)

Synkopen – der Kreislauf bricht zusammen

Unter einer Synkope versteht man in der Medizin einen Kreislaufkollaps, der zu einer abrupten, kurz anhaltenden Bewusstlosigkeit führt und auf eine Minderdurchblutung des Gehirns zurückzuführen ist. Die häufigste Synkopenform ist die orthostatisch bedingte durch den Wechsel der Körperposition. Synkopen können auch im Rahmen einer Hypotonie nach längerer Ausdauerbelastung oder Extrembelastung (z. B. Ultramarathon) auftreten. Bahnt sich eine Synkope an, brauchen sich Hypotoniker nicht schämen, wenn sie vorsorglich eine liegende Position einnehmen, denn in 30 % der Ohnmachtsanfälle kommt es zu Verletzungen wie Platzwunden oder Prellungen.

Einfache Maßnahmen bei Kreislaufproblemen durch niedrigen Blutdruck

Sollte ein dauerhaft niedriger Blutdruck zu körperlichen Beschwerden führen, kann in den meisten Fällen mit einfachen Maßnahmen Abhilfe geschaffen werden. Die Betroffenen sollten ihre Lebensführung kritisch hinterfragen und für ein richtiges Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit sowie für genügenden Schlaf und gesunde Ernährung sorgen. Hypotoniker benötigen ein gutes Stressmanagement, denn Belastungsspitzen können zu Blutdruckschwankungen führen. Auf eine leicht erhöhte Salzzufuhr (über 10 g pro Tag) sowie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mindestens 2-3 l pro Tag) ist zu achten. Es sollte auf heiße Vollbäder, Saunabesuche, ausgedehnte Mahlzeiten, schnelles Aufstehen, Rauchen und übermäßigen Alkoholgenuss verzichtet werden. Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, wirft am besten einen Blick auf den Beipackzettel, um zu klären, ob als Nebenwirkung eventuell eine Blutdrucksenkung auftreten kann. Wenn ja, ist eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erforderlich.

Die Kreislaufbeschwerden lassen sich in der Regel durch ein der jeweiligen Leistungsfähigkeit und den individuellen Neigungen angepasstes körperliches Training günstig beeinflussen wie zum Beispiel durch regelmäßige Spaziergänge, Schwimmen, Wandern, leichtes Lauftraining und Radfahren. Als Faustregel gelten:

  • 2x täglich 15 bis 20 Minuten Gymnastik oder
  • 1x täglich 1 Stunde strammes Gehen oder
  • 1x täglich 30 Minuten Joggen oder
  • 1x täglich 15-20 km Radfahren

Macht sich der niedrige Blutdruck besonders nach dem morgendlichen Aufstehen mit Schwindel bemerkbar, was bei vielen Hypotonikern der Fall sein dürfte, ist abruptes Aufstehen nicht empfehlenswert. Vor dem Aufstehen sollte noch im Bett ein wenig Gymnastik betrieben werden wie Armbewegungsübungen über dem Kopf. Die Gymnastik sollte dann vor dem Bett stehend fortgeführt werden: Mit den Zehen auf- und abwippen, die Knie anziehen und wieder ausstrecken wie beim Wassertreten. Dadurch werden die Beinmuskeln aktiviert und der Kreislauf in Schwung gebracht. Manche Hypotoniker bekommen ihren morgendlichen Schwindel gut in den Griff, indem sie mit leicht erhöhtem Oberkörper schlafen oder vor dem Aufstehen ein Glas Fruchtsaft oder einfach nur Wasser trinken, das man am Vorabend neben dem Bett bereitgestellt hat.

Blutdrucksteigernde Medikamente sollten, wenn überhaupt, nur kurzfristig eingenommen werden, zum Beispiel zu Beginn eines leichten Sportprogramms. Die Wirkung dieser Medikamente ist in den meisten Fällen recht unzuverlässig, weshalb sie nicht wie sonst üblich bei Medikamenten nach einem starren Schema dosiert werden. Vielmehr muss ihre Einnahme dem individuellen Bedarf angepasst werden. Einige Medikamente können aufputschend wirken und daher Schlafstörungen verursachen, weshalb ihre Einnahme nur in der ersten Tageshälfte sinnvoll ist, in der die Beschwerden ohnehin meistens am stärksten sind.

Hilfreich ist auch das Analysieren der Situationen, in denen der niedrige Blutdruck sich vornehmlich bemerkbar macht, was bei vielen Betroffenen in warmen, überfüllten Räumen der Fall ist. Machen sich die ersten Symptome des niedrigen Blutdrucks bemerkbar wie zum Beispiel Schwindel, Schweißausbruch und Tunnelblick, kann durch rechtzeitige Manöver wie Hinlegen oder Muskelanspannungsübungen ein drohender Kreislaufkollaps häufig vermieden werden. Muskelanspannungsübungen sind relativ einfach auszuführen und sollten so lange durchgeführt werden, bis die Symptome nachlassen:

  • Beide Hände vor dem Oberkörper verschränken und sie kräftig auseinanderzuziehen.
  • Einen 5-6 cm großen Ball mit der Hand kräftig kneten.
  • Im Stehen die Beine überkreuzen und Bein-, Bauchdecken- und Po-Muskulatur maximal anspannen.


Maßnahmen aus der Naturheilkunde und alternativen Medizin

Wer zusätzlich etwas gegen seinen niedrigen Blutdruck unternehmen und nicht nur den schulmedizinischen Empfehlungen seines Hausarztes folgen möchte, findet viele Selbsthilfetipps zur Kreislaufstabilisierung in den Bereichen Naturheilkunde und alternative Medizin.

Ernährung

Empfohlen wird eine vitaminreiche Mischkost, bei der der Rohkostanteil erhöht und etwas großzügiger mit Kochsalz umgegangen werden darf. Denn der Körper versucht, das Salz über die Nieren wieder loszuwerden, indem er ihre Durchblutung durch eine Erhöhung des Blutdrucks verstärkt. Die tägliche Kochsalzzufuhr sollte über 10 g betragen, was zum Beispiel erreicht wird, indem man eine gut gewürzte Gemüsebrühe zu sich nimmt. Kreislaufanregend können auch verschiedene Getränke wirken, nämlich Kaffee, Ingwer- und grüner Tee. Kaffee hat allerdings nur einen kurzfristigen Effekt, wobei gegen ein Tässchen Kaffee zur Überwindung eines „Durchhängers“ nichts einzuwenden ist. Die Tees sollten allerdings nicht unbedingt vor der Nachtruhe getrunken werden, da sie aufputschend wirken können. Als morgendlicher Muntermacher gilt ein Mixgetränk aus ¼ Liter Wasser, 1-2 Esslöffel Obstessig und 1 Esslöffel Honig.

Pflanzliche Mittel

Aus der ayurvedischen Medizin stammt die Empfehlung, 3-5 Tropfen Minzöl in einem Glas Wasser schluckweise zu trinken. Anschließend werden einige Tropfen des Öls an Schläfen und Nacken verrieben. Bei niedrigem Blutdruck sollen Weißdorn, Rosmarin und Kampfer hilfreich sein. Die Pflanzenextrakte stehen als Tropfen zur Verfügung und können rezeptfrei über jede Apotheke bezogen werden wie zum Beispiel Crataegus-Tropfen oder Korodin® Herz-Kreislauf-Tropfen. Auch bei rezeptfreien pflanzlichen Arzneimitteln können Nebenwirkungen auftreten und sie sind auch nicht zwangsläufig für jedermann geeignet, zum Beispiel für Kinder oder Schwangere. Ein Blick in den Beipackzettel ist daher unbedingt erforderlich. Wer will, kann sich aus getrockneten Kräutern auch selbst eine kreislaufanregende Teemischung herstellen. Für die folgenden Teemischungen gilt: Getrocknete Kräuter am besten über eine Apotheke besorgen und beim Aufbrühen abdecken, damit die ätherischen Pflanzenextrakte erhal ten bleiben.

Teemischung 1:

40 g Weißdorn und je 30 g Schafgarbe und Rosmarin mischen. Von der Mischung 1 Teelöffel in eine Tasse geben, mit kochendem Wasser übergießen und nach 15 Minuten abseihen. Hilfreich sollen 2 bis 3 Tassen täglich sein.

Teemischung 2:

50 g Mistel und 40 g Rosmarin mischen. Von der Mischung 3 Teelöffel in ¼ Liter kaltes Wasser geben und über Nacht stehen lassen. Nach dem Durchsieben den Sud kurz aufkochen lassen. Empfohlen werden 3 Tassen täglich.

Teemischung 3:

Je 10 g Weißdorn und Besenginster mischen und einen Teelöffel der Mischung mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen. Nach 15 Minuten abseihen. Auch hiervon werden 3 Tassen täglich empfohlen. Für Schwangere ist die Teemischung nicht geeignet!

Auch Vollbäder mit Rosmarin- oder Melissenzusatz sagt man eine kreislaufanregende Wirkung nach. Allerdings sollte man es mit der Wassertemperatur nicht übertreiben, denn heiße Vollbäder stellen die Gefäße weit und können so blutdrucksenkend wirken.

Homöopathie und Schüssler-Salze

Auch die Homöopathie hat zur Kreislaufunterstützung einiges zu bieten. Hilfreich sollen sein: 3 x täglich je 5 Globuli Veratrum album D6 oder Crataegus D6 oder Haplopappus D3 oder 2 x täglich 5 Globuli Acidum phosphoricum D12 oder Ferrum metallicum D12.

Für Schüssler-Salze bestehen folgende Empfehlungen:

  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum D6: Tonisierung der Blutgefäße. Dosierung: 3 x täglich 5 Tabletten im Mund langsam zergehen lassen.
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum D6: Kreislaufstabilisierung, wirkt Erschöpfung entgegen. Dosierung: 3 x täglich 5 Tabletten im Mund zergehen lassen.
  • Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6: Bei morgendlichem Schwindel. Dosierung: morgens und abends jeweils 5 Tabletten im Mund langsam zergehen lassen.


Youtube-Video: „Der kneippsche Espresso“ (Armbad) (www.youtube.com/watch?v=8JdKVnpAjkI)

Wasseranwendungen

Wasseranwendungen in der Medizin sind auf den bayerischen Pfarrer und Hydrotherapeuten Sebastian Kneipp zurückzuführen. Für die Wasseranwendungen muss man sich nicht unbedingt an einen Kneipp-Kurort begeben, man kann sie teilweise auch zu Hause durchführen. Um den Kreislauf in Schwung zu bringen, werden täglich durchzuführende kalte Armbäder und Wechselduschen empfohlen, damit Gefäßtonus und Blutdruck steigen.

Ein kaltes Armbad ist schnell und ohne großen Aufwand durchgeführt:

  • Eine Wanne oder Wachbecken mit kaltem Wasser füllen (15° bis 20° Celsius).
  • Beide Unterarme von den Händen bis knapp oberhalb der Ellenbogengelenke für mindestens 6, maximal 60 Sekunden eintauchen.
  • Das Wasser von den Armen abstreifen, nicht abtrocknen, und ein wenig umhergehen, damit es zu einer gleichmäßigen Trocknung kommt.
  • Anschließend warm anziehen.
  • Armbäder sollen in einer ruhigen Atmosphäre durchgeführt werden.
  • Während der Durchführung ruhig und gleichmäßig atmen.

Der Ablauf einer Wechseldusche sieht folgendermaßen aus:

  • Mit der Handbrause werden zunächst die Füße und weiter aufwärts die Beine mit warmem Wasser abgeduscht. Der Wasserstrahl wird weiter Richtung Brust geführt.
  • Danach wird das gleiche Manöver mit kaltem Wasser durchgeführt: An den Füßen beginnen, dann die Beine und schließlich bis hinauf zur Brust.
  • Anschließend wird das Abduschen mit warmem Wasser wiederholt.
  • Es werden 3 Durchgänge im Wechsel warm-kalt empfohlen.
  • Begonnen wird immer mit warmem Wasser. Der letzte Durchgang sollte mit kaltem Wasser erfolgen.
  • Anschließend schnell abtrocknen und warm anziehen.

Wechselduschen sind etwas gewöhnungsbedürftig, insbesondere dann, wenn man eine Abneigung gegen das Kaltwasser hat. In diesem Fall wird das schrittweise Reduzieren der Wassertemperatur empfohlen, bis man sich an die Prozedur gewöhnt hat.

Wer sich mit den Wasseranwendungen nicht so recht anfreunden kann, dem steht ein anderes Kneippverfahren zur Verfügung: Bürstenmassagen sollen Kreislauf und vegetatives Nervensystem anregen. Die verwendete Borstenstärke hängt von der individuellen Hautempfindlichkeit ab. Das Bürsten sollte als angenehm empfunden werden, muss aber gleichzeitig einen gewissen Massageeffekt haben, was an einer leichten Hautrötung erkennbar ist. Allgemein empfohlen werden Bürsten aus Naturborsten und die Nachbehandlung der Haut mit einem Hautpflegemittel. Eine Trockenbürstung sieht so aus:

  • Die Bürstenmassage beginnt immer an der rechten Körperhälfte, gebürstet wird mit kreisförmigen Bewegungen.
  • Zunächst werden die Beine gebürstet, und zwar von unten nach oben. Zuerst die Außenseite, dann die empfindlichere Innenseite.
  • Dann kommen die Arme dran: rechts beginnend mit der Außenseite von der Hand an aufsteigend, dann die Innenseite.
  • Die Brust wird von oben nach unten (!) massiert und entlang der Rippen von außen Richtung Herz.
  • Der Bauch wird spiralförmig um den Nabel herum im Uhrzeigersein gebürstet, außen beginnend und dann in immer engeren Kreisen auf den Nabel zu.

Fazit: Kreislaufbeschwerden & Kreislaufschwäche

Um Kreislaufbeschwerden in den Griff zu bekommen, sind somit nicht immer Pillen erforderlich. Eine Vielzahl von einfach durchzuführenden Maßnahmen kann in den meisten Fällen helfen, den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen.

Schon gewusst? – Statistik des Tages: Krankheiten des Kreislaufsystems nach nach Geschlecht und Alter

Statistik: Krankheiten des Kreislaufsystems nach nach Geschlecht und Alter (Quelle: Statista / Barmer GEK / Arztreport)

Statistik: Krankheiten des Kreislaufsystems nach nach Geschlecht und Alter
(Quelle: Statista / Barmer GEK / Arztreport)

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Publiziert am: 11. März 2013

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