www.medizinius.de » Ernährung und Diät, Krankheiten und Probleme

Fettstoffwechselstörungen: Woher kommt’s – und einige Statistiken

Hört man von Fettstoffwechselstörungen ist damit die Erhöhung zweier Fette im Blut gemeint. Das Cholesterin und die Triglyzeride können entweder einzeln oder auch beide erhöht sein. Viele Menschen, besonders ältere, kämpfen gegen ihre hohen Blutfettwerte.

Ist das Cholesterin erhöht, spricht der Mediziner in der Fachsprache von einer Hypercholesterinämie, eine Hypertriglyzeridämie hingegen ist die Erhöhung der Triglyzeride. Die Folge einer Fettstoffwechselstörung kann eine lebensbedrohliche Herz-Kreislauferkrankung wie ein Herzinfarkt oder Schlaganfall sein.

Stoffwechselstörung (Stoffwechsel, Krankheit, Diabetes) - © fotodo - Fotolia.com

Stoffwechselstörung (Stoffwechsel, Krankheit, Diabetes) – © fotodo – Fotolia.com

Häufige Ursachen von Fett-Stoffwechselstörungen

Eine Fettstoffwechselstörung kann erblich bedingt sein. In vielen Familien kommt die Erkrankung bereits seit Generationen vor. Ein weiterer Grund für die Erkrankung kann auch eine Zuckerkrankheit, der Diabetes mellitus, sein. Auch hoher Alkoholkonsum oder starkes Übergewicht begünstigen eine Fettstoffwechselstörung. Jedoch können einer Hypercholesterinämie auch ernsthafte Nieren-, Schilddrüsen- oder Lebererkrankungen zugrunde liegen.

Werden erhöhte Triglyzeride nicht behandelt, können diese auch zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung führen. Der Arzt stellt die Diagnose durch eine simple Blutuntersuchung. Wichtig ist es hier, dass der Patient nüchtern zur Blutuntersuchung erscheint, d.h. es darf 12 Stunden davor weder gegessen noch getrunken werden. Liegt eine Erhöhung der Blutfettwerte vor, wird die Blutuntersuchung meist nach einigen Wochen nochmals wiederholt, um den Diagnosenverdacht zu sichern und auszuschließen, dass es sich um einen Zufallsbefund handelte.

Sind auch dann die Werte erhöht, wird nach möglichen Grunderkrankungen und Risikofaktoren (Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck) gesucht. Oftmals kann bereits durch eine gesunde Ernährung sowie eine gesunde Lebensführung die Normalisierung der Fettstoffwechselstörung erreicht werden. Sollte dies nicht der Fall sein, gibt es auch diverse Medikamente, die der Arzt verschreiben kann. Eine gesunde Lebensweise muss natürlich zusätzlich erfolgen.

Fettstoffwechselstörungen - Prävalenz unter Frauen nach Alter und Bildungsgrad > 12-Monats-Prävalenz von Fettstoffwechselstörungen von Frauen in Deutschland nach Alter und Bildungsgrad im Jahr 2010 > Die vorliegende Statistik zeigt Ergebnisse der vom Robert Koch-Institut im Rahmen des Gesundheitsmonitorings in regelmäßigen Abständen durchgeführten "Studie Gesundheit in Deutschland aktuell" (GEDA). Die Statistik zeigt die 12-Monats-Prävalenz von Fettstoffwechselstörungen* von Frauen in Deutschland nach Alter und Bildungsgrad im Jahr 2010. Für diese Auswertungen wurden die Bildungsgruppen nach einer standardisierten Vorgehensweise (International Standard Classification of Education – ISCED) gebildet, die die schulischen und beruflichen Bildungsabschlüsse berücksichtigt. Rund 2,9 Prozent der 18- bis 29-jährigen Frauen aus der unteren Bildungsgruppe gaben an, dass bei ihnen im letzten Jahr erhöhte Blutfette oder erhöhte Cholesterinwerte festgestellt worden seien. (Quelle: Statista / Robert Koch-Institut)

Fettstoffwechselstörungen – Prävalenz unter Frauen nach Alter und Bildungsgrad > 12-Monats-Prävalenz von Fettstoffwechselstörungen von Frauen in Deutschland nach Alter und Bildungsgrad im Jahr 2010 > Die vorliegende Statistik zeigt Ergebnisse der vom Robert Koch-Institut im Rahmen des Gesundheitsmonitorings in regelmäßigen Abständen durchgeführten „Studie Gesundheit in Deutschland aktuell“ (GEDA). Die Statistik zeigt die 12-Monats-Prävalenz von Fettstoffwechselstörungen* von Frauen in Deutschland nach Alter und Bildungsgrad im Jahr 2010. Für diese Auswertungen wurden die Bildungsgruppen nach einer standardisierten Vorgehensweise (International Standard Classification of Education – ISCED) gebildet, die die schulischen und beruflichen Bildungsabschlüsse berücksichtigt. Rund 2,9 Prozent der 18- bis 29-jährigen Frauen aus der unteren Bildungsgruppe gaben an, dass bei ihnen im letzten Jahr erhöhte Blutfette oder erhöhte Cholesterinwerte festgestellt worden seien. (Quelle: Statista / Robert Koch-Institut)

Daten der Männer

Daten der Männer

Das könnte Sie auch interessieren:

Publiziert am: 6. September 2008

Verschlagwortet mit: , , , ,