www.medizinius.de » Haut, Krankheiten und Probleme

Aktinische Keratose – Hautkrebs?

Die Aktinische Keratose entsteht in der verhornten Oberhaut im Regelfall durch eine chronische Schädigung, die durch Lichteinfall – speziell Sonnenlicht – entsteht. Nicht selten kann die Aktinische Keratose in ihrem Verlauf auch sehr bösartig entarten, was dann im ungünstigsten Fall einen Hautkrebs zur Folge haben kann. Besonders Menschen in der zweiten Lebenshälfte, also nachdem bereits ein jahrelanger Sonneneinfluss durch die Haut akzeptiert werden musste, sind von der aktinischen Keratose betroffen, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen, was auch berufliche Hintergründe haben kann, wenn Männer in der Vergangenheit eher in der freien Natur sonnenungeschützt gearbeitet haben.

Betroffene Hautareale am Körper sind im Regelfall eher der Sonne häufig ausgesetzte Bereiche, wie zum Beispiel das Gesicht, hier häufiger die Stirn und Nase, die Handrücken, bei Männern häufig die Glatze und auch die Ohren, die beim Sonnenschutz insgesamt häufig in Vergessenheit geraten.

Gerade helle und sonnenempfindliche Hauttypen neigen zum Befall durch Aktinische Keratose und hier besonders Menschen, die sich lange und häufig ungeschützt der Sonne aussetzen – auch durch berufliche Bedingungen. Gerade jenseits des 50. Lebensjahres ist bei den meisten Menschen die Aktinische Keratose häufig zu beobachten.

Aktinische Keratose - Beispielbilder | Eine Bildrecherche in der Google-Bildersuche zeigt verschiedene Ausprägungen der Erkrankung (Screenshot images.google.de am 08.08.2014)

Aktinische Keratose – Beispielbilder | Eine Bildrecherche in der Google-Bildersuche zeigt verschiedene Ausprägungen der Erkrankung (Screenshot images.google.de am 08.08.2014)

Symptome einer aktinischen Keratose

Optische hat diese Hautveränderung unterschiedliche Bilder. Zunächst handelt es sich oftmals nur um eine verschärfte und raue Hautveränderung, die millimetergroß ist und in der Farbgebung eher rötlich wirkt. Die Hyperkeratose bewirkt im weiteren Verlauf eine Verfärbung in weißliche Richtung und auch in ihrer Größe und Dicke breitet sich die Hauterkrankung dann aus. Nicht selten können warzige und eher höckerartige Hautwucherungen besonders bei älteren Menschen beobachtet werden, die dann mit der umliegenden Haut fest verwachsen sind und sich von der Struktur her eher rau und grob anfühlen.

Spontane Rückbildungen sind möglich, im Regelfall verbleibt die Aktinische Keratose jedoch für mehrere Jahre oder dauerhaft bestehen.

Ein Hautkrebsrisiko durch eine weitere Veränderung besteht bei etwa 10 Prozent Risikofaktor. Generell sollte auch diese Art der Hautveränderung immer einem Hautarzt vorgestellt werden, um eine feingewebliche Untersuchung zum Ausschluss des Hautkrebsbefalls auszuschließen. Zudem ist ein gründlicher Schutz vor UV-A und auch UV-B-Strahlung sehr wichtig.

Publiziert am: 27. Oktober 2008

Verschlagwortet mit: ,