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Zähne verblenden: Was kostet’s?

Wer mit dem Aussehen seiner Zähne unzufrieden ist, hat die Möglichkeit die Zähne verblenden zu lassen. Dies ist mit dem heutigen technischen Stand kein Problem. Dabei wird auf die Zähne eine zahnfarbene Deckschicht aufgetragen. Ziel ist es, die Zähne aufzuhellen und damit gepflegter aussehen zu lassen. Für eine solche Verblendung kommen verschiedene Materialien in Frage. Es können Kunststoffe, Metallkronen oder ausgebrannte Keramik verwendet werden.

Methoden der Verblendung

Beim Verblenden der Zähne mit einer Metallkrone wird diese zur den Zahnseitenflächen, zur Kaufläche und zur sichtbaren Zahnaußenseite hin geführt. Zur Verblendung von Kauflächen sind Materialien aus Kunststoff eher ungeeignet, da sie dort Überempfindlichkeit oder auch allergische Reaktionen auslösen können. Das Haupteinsatzgebiet der Kunststoff-Verblendungen sind vor allem die Außenteleskope, da diese weniger auf verschiedene Reizungen reagieren und außerdem eine sehr gute Elastizität aufweisen. Für die sichtbaren Außenflächen bieten sich, auch aus ästhetischen Gründen, Keramikverblendungen an. Bei diesen Keramikverblendungen (Veneers) handelt es sich um sehr dünne Keramikschalen, die auf den Frontzähnen und auf anderen Zähnen im sichtbaren Bereich aufgebracht werden. Ihre Ähnlichkeit zu den richtigen Zähnen machen diese für den Frontbereich attraktiv.

Zahnverblendungen sind nicht günstig. Allerdings kann man ein unschönes Erscheinungsbild einzelner Zähne sehr gut kaschieren, indem man sich die Zähne mit Veneers verblenden lässt. (© Mars/Fotolia)

Zahnverblendungen sind nicht günstig. Allerdings kann man ein unschönes Erscheinungsbild einzelner Zähne sehr gut kaschieren, indem man sich die Zähne mit Veneers verblenden lässt. (© Mars/Fotolia)



Zähne verblenden: Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Die Kosten für die verschiedenen Verblendungen richten sich dabei nicht danach, bei welcher Krankenkasse die Versicherung besteht. Bei gesetzlichen Krankenkassen gibt es die sogenannte Verblendungsgrenze. Diese soll den heutigen Richtlinien entsprechen. Jeder, der gesetzlich versichert ist, bekommt eine vollständig aus Metall bestehende Krone eingesetzt. Zusätzliche Aktivitäten und Materialien werden dabei nicht angeboten. Lediglich für die vorderen kleinen Backenzähne steht Verblendungsmaterial zur Verfügung. Aber auch die privaten Krankenversicherungen zahlen meistens nur das Allernötigste. Da liegt vor allem daran, dass es sich bei diesen Eingriffen um ästhetische Eingriffe handelt und die medizinische Komponente im Hintergrund steht. Die Kosten sind also in der Regel vom Patienten selbst zu tragen. Ein Veneer, das heißt, eine Verblendung für einen Frontzahn kostet je nach Größe und Form zwischen € 400,- und € 1.100,-. Die Haltbarkeit ist dabei in der Regel aber sehr gut. Bei über 98% der Fälle waren die Veneers nach 6 Jahren noch in einem sehr guten Zustand.

Publiziert am: 9. Juni 2012

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