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Ohrspiegelung: Kurz und knapp im Überblick

Grippale Infekte und Entzündungen des Hals-Nasen-Ohren-Raumes sind die häufigsten Krankheitsbilder in der heutigen Gesellschaft. Jeder Mensch, egal welchen Alters, hat mal eine Erkältung und besucht irgendwann einen HNO-Arzt, der mit probaten Medikamenten schnell Abhilfe schaffen kann.

Beim Besuch eines Hals-Nasen-Ohrenarztes werden dann, je nach Krankheitssymptomen, hauptsächlich der Rachenraum, die Nasenhöhlen und das Ohr untersucht. Dabei verwendet der behandelnde Arzt ganz unterschiedliche Gerätschaften, die genau für das jeweilige Körperteil geeignet sind und Diagnosen ermöglichen.

Eines dieser typischen Geräte ist ein Otoskop, mit dem eine Ohrspiegelung durchgeführt wird. Die Ohrspiegelung wird sehr häufig durchgeführt, denn oftmals sind Krankheiten im Ohrinnenraum für Folgeerkrankungen verantwortlich (vgl. auch Klopfen im Ohr) und müssen daher behandelt werden.

Eine Ohrenspiegelung ist eine ganz normale Ohren-Untersuchung beim HNO (© websolutionr - Fotolia)

Eine Ohrenspiegelung ist eine ganz normale Ohren-Untersuchung beim HNO (© websolutionr – Fotolia)



Ablauf einer Ohrspiegelung

Eine Ohrspiegelung verläuft relativ simpel und ist risiko- und schmerzfrei. Lediglich kleine Kinder empfinden eine Ohrspiegelung zum Teil als unangenehm, weil sie oftmals bereits unter starken Schmerzen leiden und bei jeder Berührung zusammenzucken.

Auch unter dem lateinischen Namen Otoskopie bekannt, ist eine Ohrspiegelung eine optische Untersuchung des Gehörgangs und des Trommelfells. Damit können unterschiedliche Erkrankungen schnell und problemlos erkannt und entsprechend behandelt werden. Ein Otoskop besteht aus einem Handgriff, der eine Lichtquelle und einen Trichter mit Lupe integriert hat. Langsam führt der Arzt diesen Trichter in den Gehörgang ein (er kann sämtliche Krümmungen im Ohrinneren überwinden) und kann sofort erkennen, wenn eine Erkrankung vorliegt. Er untersucht den äußerem Gehörgang und das Trommelfell, erkennt Entzündungen, Rötungen und Wasseransammlungen im Ohr.

Heutzutage benutzen Ärzte auch Ohrenmikroskope und sogar ein Video-Otoskop, welches sämtliche Bilder auf einen Bildschirm wirft. So kann eine noch bessere und schnellere Diagnose getroffen werden. Gerade Flüssigkeitsansammlungen hinter dem Trommelfell, die Zeichen einer Mittelohrentzündung sind, und minimale Fremdkörper im Ohr können mittlerweile schnell gesichtet werden.

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Publiziert am: 13. Dezember 2011

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