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Mineralstoffmangel: Beispiele und Auswirkungen

Mineralstoffe sind essenziell wichtig für das Funktionieren des menschlichen Organsystems und des gesamten Körpers. Mineralstoffmangel ist, umgekehrt, häufig der Grund dafür, dass körperliche Prozesse nicht mehr oder nicht mehr so gut funktionieren, da ihre Regulierung gestört ist. Einige dieser Stoffe befinden sich in großer Menge im menschlichen Körber, wie zum Beispiel Calcium, andere wiederum, wie etwa Magnesium, finden sich lediglich in Spuren, sind aber deshalb nicht minder wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden.

Bei Mineralstoffen handelt es sich um anorganische Substanzen, die Vorgänge innerhalb des Körpers regeln. Sie besitzen verschiedene Strukturen, aus denen sich Enzyme, Hormone, Skelettknochen und -gewebe, Zähne und Körperflüssigkeiten. Calcium und Phosphor sind reichlich vorhanden im Körper, weitere bekannte und vorherrschende Mineralien sind Eisen, Zink, Sodium, Potassium, Fluorid, Schwefel, Kupfer, Magnesium und Chlorid.

Mineralstoffmangel? - Viele Verbraucher führen ihrem Körper zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe zu, um jeden Mangel auszuschließen. Oft ist das jedoch gar nicht nötig, zumindest nicht im Gießkannenprinzip. (© Pixelot - Fotolia.com)

Mineralstoffmangel? – Viele Verbraucher führen ihrem Körper zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe zu, um jeden Mangel auszuschließen. Oft ist das jedoch gar nicht nötig, zumindest nicht im Gießkannenprinzip. (© Pixelot – Fotolia.com)

Mineralstoffmanagel in Beispielen

Ein Mineralstoffmangel bedeutet, es liegt nicht ausreichend viel von einer Substanz im Körper vor. Beispiele: Ein niedriger Eisenspiegel bei Frauen kann zu einer Anämie (Blutarmut) führen, diese wiederum zu Schwierigkeiten beim Gasaustausch aus den Zellen. Zu wenig Calcium kann Muskelbeschwerden auslösen, die Knochendichte verringern und Osteoporose nach sich ziehen.
Besonders Frauen, die sich keiner Hormonersatztherapie unterziehen, benötigen z.B. mindestens eine Zufuhr von 1.500 Milligramm sei es durch eine entsprechende Ernährung oder aber durch Nahrungsergänzungsmittel. Konzentrationsstörungen werden bei außerdem bei zu wenig Calcium und Magnesium beobachtet.

Zu wenig Chrom ist ein Mineralstoffmangel, der sich in einem Energieverlust bemerkbar macht und in einer schlechteren Verstoffwechselung von Aminosäuren und Fetten. Folge kann sein eine Glukoseintoleranz oder eine insulinresistente Hyperglykämie.

Kupfer- und Eisenmangel können zu Anämien führen, die Erschöpfung, Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Kurzatmigkeit, brüchige Nägel oder rissige Lippen hervorrufen. Der Körper benötigt Eisen, um rote Blutkörperchen (Hämoglobin) zu bilden, die für den Transport von Sauerstoff aus der Lunge in den gesamten Köper verantwortlich sind.

Mineralstoffmangel ist die eine Problematik, die andere ist allerdings auch ein Zuviel davon. Besonders wenn der Organismus ohnehin bereits geschädigt ist. Einen negativen Effekt hat beispielsweise ein zu hoher Sodium-Spiegel, da dieser Bluthochdruck zur Folge haben kann. Auch Magnesium hat das Potenzial toxisch zu sein. Ein Überschuss kann sich in neuromuskulären Störungen, Lethargie oder Atemdepression niederschlagen.

In der Regel werden zu viel aufgenommene Mineralstoffe von einem gesunden Körper problemlos wieder ausgeschieden, ohne dass Schäden entstehen.

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Publiziert am: 6. September 2010

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