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Calciummangel: Symptome erkennen, Mangel ausgleichen

Calcium ist als Baustein von Knochen und Zähnen ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers. Es ist aber nicht nur in Knochen und Zähnen zu finden, sondern der Stoff spielt auch eine entscheidende Rolle bei Stoffwechselvorgängen.

Calcium wird zum Beispiel für die Blutgerinnung benötigt und spielt auch für den Herzrhythmus sowie die Funktion von Muskeln und Nerven eine entscheidende Rolle. Da Calcium aber zu den natürlichen Mineralstoffen gehört, die nicht vom Körper selbst hergestellt werden können, ist eine ausreichende Zufuhr über die Nahrung extrem wichtig. Calcium wird vor allem durch Milchprodukte aufgenommen, ist aber auch in vielen anderen Nahrungsmitteln enthalten.

Kalziummangel Symptome

Nimmt man über einen längeren Zeitraum zu wenig Calcium auf, kommt es zum Calciummangel. Um die Konzentration im Blut zu regulieren, zieht der Körper dann Calcium aus Knochen und Zähnen, was zu Zahnproblemen und erhöhtem Osteoporose-Risiko führen kann. Durch vorübergehenden Calciummangel können aber auch Symptome wie Atemprobleme, Kribbeln in Händen und Füßen aber auch Krämpfe verursacht werden.

Milch trinken gegen Calcium-Mangel (© Nick Freund / Fotolia)

Milch trinken gegen Calcium-Mangel (© Nick Freund / Fotolia)

Neben der zu geringen Aufnahme über die Nahrung kann es aber auch andere Gründe für Calciummangel geben. Zum Beispiel während der Schwangerschaft oder der Stillzeit wird mehr Calcium benötigt, es muss also eine erhöhte Menge zugeführt werden.

Da der Körper Vitamin D benötigt um Calcium aufzunehmen, kann auch ein Vitamin D-Mangel die Ursache für den Calciummangel sein. Eine weitere mögliche Ursache ist die gesteigerte Ausscheidung von Calcium über die Nieren. Dazu kann es zum Beispiel durch den Genuß von Alkohol, Koffein oder zu salzhaltigem Essen kommen (vgl. auch: Mineralstoffmangel im Körper).

YOUTUBE: Nährstoffcheck Calcium > Wie kommt man an ausreichend Calcium? Klappt das überhaupt rein pflanzlich (eine wichtige Frage für Veganer)? Oder sollte man Nahrungsergänzungsmittel nehmen? Warum kann man Calciummangel nicht so einfach feststellen, z.B. über einen Bluttest? (www.youtube.com/watch?v=ePp9xjZKPW4)

Calciummangel ausgleichen und vorbeugen

  • Um Calciummangel vorzubeugen, sollte man neben regelmäßigem Verzehr von Milchprodukten, Gemüse oder Nüssen…
  • zum Beispiel auch beim Mineralwasser auf den Calciumgehalt achten. Auch Mineralwasser kann nämlich ein guter Calciumlieferant sein.
  • Außerdem sollte auf große Mengen von Alkohol, Koffein oder auch Kochsalz verzichtet werden, da diese Stoffe zu einer erhöhten Calciumausscheidung führen können.

YOUTUBE: Calciumbedarf als Veganer
(www.youtube.com/watch?v=CGotHxAzMFM)

Weiterführende Links im Web:

  • Fem.de > Calciummangel ausgleichen: „… rohe Feigen, die vor allem im Sommer gut schmecken sowie getrocknete Datteln und Rosinen. Mit getrocknetem Obst liegen Sie generell richtig. (…) grünen und schwarzen Oliven oder Hagebuttenkonfitüre…“ www.fem.com/gesundheit/news/calciummangel-beheben-die-besten-lebensmittel
  • Meine-Gesundheit.de > Calcium-Mangel Symptome: „… unter anderem: Kribbeln auf der Haut, Ameisenlaufen und Pelzigkeitsgefühl, Muskelkrämpfe, Hautveränderungen wie trockene Haut und Ekzeme, Störungen der Hornbildung, erkennbar an Haarausfall und brüchigen Nägeln, Minderung der Knochendichte und Fortschreiten von Osteoporose, Verdauungsstörungen und Durchfall …“ www.meine-gesundheit.de/calciummangel
  • Zentrum-der-Gesundheit.de > Calciummangel Zähne: „… Calcium, Magnesium und Co – Knochen und Zähne bestehen, zu verschiedenen Anteilen, aus allen Minerstoffen, nicht nur aus Fluorid. Auch wenn Fluorid im Zusammenhang mit der Kariesvorsorge wichtiger eingeschätzt wird als alle übrigen Mineralien, brauchen gesunde Zähne natürlich mehr als diesen einen Stoff. Auch ein bestimmtes Mass an Sango Calcium, Magnesium und Spurenelementen wie Zink, Vanadium und Bor sind wichtig für den Zahnaufbau. Aufgrund unserer ausgelaugten Böden sind diese Stoffe in unserer modernen Nahrung kaum noch zu finden…“ www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-zahnerkrankungen.html

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Publiziert am: 31. Mai 2010

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