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Vereisung – Warzen und Tumore abtöten

Menschen, die unter vernarbter Haut leiden, bei denen sich vermehrt Warzen ausbreiten oder die mit Tumoren zu kämpfen haben, werden oft mit der so genannten Vereisungs-Therapie behandelt.

Hierbei wird mit Hilfe extremer Kälte bösartiges Gewebe abgetötet und die dortigen Zellen zerstört. So können sich neue Zellen bilden und Narben sind weniger sichtbar, Warzen verschwinden und Tumore werden in den meisten Fällen kleiner.

Bei der Behandlung werden verschiedene Methoden angewandt. Oftmals werden Kältesonden in Kontakt mit dem bösartigen Gewebe gebracht, um es abzutöten, bei Patienten mit Tumoren wird Kühlmittel auch direkt in das Gewebe gespritzt. Meistens ist es ein Stickstoffgemisch, welches die niedrige Temperatur lange halten kann.

Die Temperatur beträgt zwischen -70 und -200 Grad Celsius und es hängt immer von der Größe und Verbreitung des bösartigen Gewebes ab.

Es gibt auch Kältekammern, die bei vielen Menschen bereits eine Heilung hervorgebracht haben. Dabei wird der Patient mit beispielsweise Rheuma oder einer Immunkrankheit für einige Minuten in eine kalte Kammer geschlossen. Dadurch wird der Stoffwechsel positiv beeinflusst und Krankheitssymptome verringern sich in den meisten Fällen.

Warzen entfernen durch Vereisung oder mit Laser? (© bartekwardziak - Fotolia.com)

Warzen entfernen durch Vereisung oder mit Laser? (© bartekwardziak – Fotolia.com)

Publiziert am: 16. Dezember 2008

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