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Gemütsschwankungen – Ursachen finden und handeln

In einem gewissen Rahmen sind Gemütsschwankungen sicherlich normal und gesund, unangenehm können wankende Emotionen werden, wenn sie von den Betroffenen selber als lästig empfunden werden. Nicht selten ist dies der Grund, wenn gar keine ergründliche Ursache für die Gemütsschwankungen vorliegt. Natürlich ist es in der Natur des Menschen in der Regel nicht vorgesehen, dass nur positive Empfindungen und Emotionen zugelassen sind. Wenn bei negativen Empfindungen der Grund erkennbar ist, kann entsprechend gehandelt werden und die Gefühlsbalance ist meist mehr oder weniger wieder hergestellt. Vielleicht ist es zu heiß, zu langweilig, zu stressig oder dergleichen. Bei positiven Gefühlen sind natürlich ebenfalls entsprechende Ursachen vorhanden, diese werden vielleicht seltener hinterfragt. Wichtig ist den meisten Menschen, dass sie mit sich und ihrer Umwelt im Reinen sind. Sind die Ursachen für Gemütsschwankungen bekannt, kann entsprechend eine Änderung stattfinden.

Gemütsschwankungen ohne erkennbare Ursache

Schwieriger ist es also, mit Gemütsschwankungen umzugehen, wenn keine erkennbaren Ursachen vorliegen. Betroffene werden dann nicht selten als launisch, labil oder merkwürdig bezeichnet. Aber auch wenn entsprechende Ursachen nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind, sind sie dennoch vorhanden. Zum einen können die Gemütsschwankungen auf Erfahrungen in Kindheit oder Jugend zurückzuführen sein. Auch ein chemisches Ungleichgewicht des Stoffwechsels könnte der Grund sein, die Möglichkeiten sind mannigfaltig, wichtig ist hier vor allem die konstruktive Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben.

Eigentherapie oder Therapeut?

Wer unter seinen Gemütsschwankungen leidet und dieser Zustand auch nicht nur eine Phase darstellt, sondern ein ständiges Wechselbad der Gefühle, braucht natürlich nicht zu kapitulieren, sondern kann etwas dagegen tun. Zum einen hat sich eine gesunde Lebensweise oft auch als Stabilisator für die Psyche eines Menschen herausgestellt und zum anderen kann bei Bedarf ein wenig Eigenanylyse betrieben werden. Sicherlich weiß jeder, dass guter Schlaf, vitaminreiche Kost und regelmäßige Bewegung gesund sind und Geist und Körper gut tun und nachhaltig stärken. Zwecks der Eigenanalyse kann ein Tagebuch helfen, die verschiedenen Stimmungen niederzuschreiben, wer dann einige Wochen später die schriftlichen Egebnisse nachliest, findet vielleicht einen roten Faden bezüglich der letzten Gemütsschwankungen. Wichtig ist, dass der Betroffene hier ehrlich zu sich selbst war, denn nur so kann eine Eigenanalyse hilfreich sein. Helfen Maßnahme wie gesunde Lebensweise, Tagebuch schreiben und dergleichen nun gar nicht, kann ein geschulter Terapheut hinzugezogen werden.

Gemütsschwankungen © James Peragine / Fotolia

Gemütsschwankungen © James Peragine / Fotolia

Ursachen finden und handeln

Sind die Ursachen für die Gemütsschwankungen erstmal gefunden, kann entsprechend agiert werden. Nicht umsonst heißt es, dass viele Wege nach Rom führen, denn so mannigfaltig Ursachen sein können, so verhält es sich auch mit den Lösungsansätzen. Vielleicht stellt der Betroffene sein Leben im Alltag hier und da um, macht eine Weltreise oder legt sich ein neues Hobby zu. Entsprechende Litaratur und Filme können zudem hilfreich sein.

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Publiziert am: 19. Juli 2011

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